warm • nah • Visuell

Sphärischer Elektro Pop mit organischen Einflüssen: Ilona Koenig kombiniert mit ausdrucksstarken deutschen Texten ihren ganz eigenen, atmosphärisch verdichteten Sound. Dabei treffen natürliche Instrumente auf ein Geflecht von Synthie-Sphären und repetitiven Elementen.
Ihre Stimme legt sich auf einen Sound voll süßer Melancholie, der einlädt, mal kurz abzutauchen. Eine Symbiose zwischen rauen, warmen Tiefen und anmutig schwebenden Klängen. – So gestaltet die Münsteranerin eine klangliche Bilderwelt, die, für einen kurzen Moment, Grenzen verschwimmen lässt.
Ihre Texte erinnern an Poesie. Kleine, flüchtige Augenblicke wie der Sehnsucht nach Stille oder Leichtigkeit, stehen neben dem Suchen nach Antworten. Ilona stellt ehrliche Fragen, beobachtet und hält sich dabei auch immer wieder selbst den Spiegel vor. 

„Gefangen irgendwo zwischen Laufen und Bleiben.
Fang´ zum zehnten Mal an, diese Zeilen zu schreiben.
Alles steht auf Go, Feuertaufe bestanden,
doch ich stell´ auf Repeat, weil ich noch mehr verlang´.“

„Wir müssen ständig Entscheidungen treffen, alles wird immer hektischer, Begegnungen zunehmend flüchtiger. Ich möchte einen Ort schaffen, an dem man nichts muss, sondern einfach nur sein kann. Durch meine Musik erschaffe ich mir diesen Raum, um mal kurz Luft zu holen und die Dinge mit Abstand zu betrachten – In Slow Motion sozusagen.“
 
Ilona wurde in keine Musikerfamilie hinein geboren. Vielmehr war es bereits als Kind ihr großer Wunsch und unbändiger Wille, sich musikalisch auszudrücken, ihre selbst kreierten Melodien auf dem Klavier spielen zu können und auf der Bühne zu performen. Mit 15 Jahren schrieb sie ihre ersten eigenen Songs und brachte sich dadurch autodidaktisch das Klavierspielen bei. Später absolvierte sie ihr Musikstudium an der ArteZ Popacademie in den Niederlanden mit Schwerpunkt Gesang und Songwriting. Ihre Songs schreibt und produziert Ilona Koenig selbst. Momentan arbeitet sie an ihrer Debüt-EP, die erste Single „Nacht“ wird im Frühjahr 2022 erscheinen.
 
„Wir kommen aus der Nacht und seh’n,
wir kommen aus der Nacht und geh’n,
wir kommen aus der Nacht und
es verlier´n sich alle Spuren.“